Live-Streams: 4. bis 13. Juni | on-demand: bis 6. September 2020

Einladung und Grußworte

Einladung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wer sind wir?

Diese zentrale, ewig neu zu stellende Frage steht auch im Zentrum der Naturwissenschaften. Eine Sichtweise: wir sind Holobionten, das heißt komplexe Eukaryonten, die in Symbiose mit einem ebenfalls hochkomplexen Mikrobiom leben, das individuelle Züge trägt wie das individuelle Soma. Dem ständig drohenden Übergriff unseres Mikrobioms auf uns stellt sich unser Immunsystem entgegen.

Das Motto der 104. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie „Unser Immunsystem – der Staat im Staate“ weist auf das Leitmotiv dieses Kongresses hin.

Dieses multifunktionale Zellsystem wird in der Jugend aufgebaut, lernt die Welt kennen, optimiert sich mit enormem Aufwand, toleriert das Selbst und bekämpft das Nicht-Selbst. Unser lymphatisches System ist nahezu ubiquitär präsent und liegt „auf der Lauer“, ständig bereit aktiv zu werden und eine komplexe Immunreaktion zu initiieren, die auf zellulärer Ebene tödlich sein kann und die Spuren hinterlässt in Form hochaffiner Antikörper, die uns gegen Angriffe aus dem Mikrobiom gefeit sein lassen, und Gedächtniszellen, die aus Klonen übrig bleiben, die schon einmal erfolgreich für uns tätig waren.

In jedem Teilgebiet der Pathologie sind Immunerkrankungen häufig, und um diese soll sich die diesjährige Tagung ranken.

Wir werden in Key Note Lectures Experten aus der Immunologie und Immunpathologie hören, werden über Immunonkologie aus theoretischer und klinischer Sicht berichtet bekommen und auch die neuesten Entwicklungen des Denkens über das immunologische Mikromilieu von Neoplasien und dessen klinische Relevanz erfahren. Der den meisten von uns sicher noch unbekannten Adipositis des Übergewichtigen und deren endokrine Folgen, chronische Inflammation, Autoimmunität, Graft versus Host und Host versus Graft werden thematisiert.

Diese Themen bilden den roten Faden, der sich durch die Kongresstage zieht, angereichert durch bezugnehmende Vorträge aus allen Teilbereichen der Pathologie. Dadurch wird deutlich werden, wie vielfältig und bedeutsam der Beitrag der modernen Pathologie zum gegenwärtigen Verständnis unseres Immunsystems im Krankheitskontext ist.

Wir hoffen, Sie zu dieser sicher spannenden Frühjahrstagung begrüßen zu können.

Prof. Dr. med. Peter Möller

Prof. Dr. med. Peter Möller
Tagungspräsident

Prof. Dr. med. Gustavo Baretton

Prof. Dr. med. Gustavo Baretton
Vorsitzender der DGP e. V.

Grußwort des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Immunologie

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Unser Immunsystem – der Staat im Staate“ – diesem Kongressmotto schließt sich die Deutsche Gesellschaft für Immunologie gerne an und freut sich darauf, die 104. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie mitgestalten zu dürfen.

Die Pathologie bedient sich seit längerer Zeit immunologischer Methoden und in der Immunologie rückt die „Immunologie im Kontext“, d.h. Immunantworten im Gewebe, die exakte Lokalisation immunologischer Zellen bei physiologischen und pathologischen Immunantworten im Gewebe und die Interaktion von Immunzellen mit spezifischen Gewebe-ständigen Zellen immer mehr in den Vordergrund.

Eine Vielzahl klinisch-pathologischer Beispiele zeigt, dass Organpathologie und Immunpathologie nur im gemeinsamen Kontext zu verstehen sind und auch für uns Immunologen ist der Austausch mit klinisch und medizinisch-theoretisch arbeitenden Kollegen von größter Bedeutung.

Wir freuen uns deshalb sehr, dass die Deutsche Gesellschaft für Pathologie uns eingeladen hat, uns aktiv in die Programmgestaltung ihres diesjährigen Kongresses einzubringen. Insbesondere im Rahmen eines der Hauptthemen – „Immunpathologie: Autoimmunität, Immundefizienz, Immunonkologie, intratumorale Immunreaktion, basic science“ werden Sprecher aus der DGfI zu finden sein.

Ich freue mich auf den interdisziplinären Gedankenaustausch und auf die Gelegenheit, neue Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen. Ich wünsche allen Teilnehmern persönlich und im Namen der DGfI einen erfolgreichen Kongress.

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Prof. Dr. med. Thomas Kamradt
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Immunologie

Einladung

Einladung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wer sind wir?

Diese zentrale, ewig neu zu stellende Frage steht auch im Zentrum der Naturwissenschaften. Eine Sichtweise: wir sind Holobionten, das heißt komplexe Eukaryonten, die in Symbiose mit einem ebenfalls hochkomplexen Mikrobiom leben, das individuelle Züge trägt wie das individuelle Soma. Dem ständig drohenden Übergriff unseres Mikrobioms auf uns stellt sich unser Immunsystem entgegen.

Das Motto der 104. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie „Unser Immunsystem – der Staat im Staate“ weist auf das Leitmotiv dieses Kongresses hin.

Dieses multifunktionale Zellsystem wird in der Jugend aufgebaut, lernt die Welt kennen, optimiert sich mit enormem Aufwand, toleriert das Selbst und bekämpft das Nicht-Selbst. Unser lymphatisches System ist nahezu ubiquitär präsent und liegt „auf der Lauer“, ständig bereit aktiv zu werden und eine komplexe Immunreaktion zu initiieren, die auf zellulärer Ebene tödlich sein kann und die Spuren hinterlässt in Form hochaffiner Antikörper, die uns gegen Angriffe aus dem Mikrobiom gefeit sein lassen, und Gedächtniszellen, die aus Klonen übrig bleiben, die schon einmal erfolgreich für uns tätig waren.

In jedem Teilgebiet der Pathologie sind Immunerkrankungen häufig, und um diese soll sich die diesjährige Tagung ranken.

Wir werden in Key Note Lectures Experten aus der Immunologie und Immunpathologie hören, werden über Immunonkologie aus theoretischer und klinischer Sicht berichtet bekommen und auch die neuesten Entwicklungen des Denkens über das immunologische Mikromilieu von Neoplasien und dessen klinische Relevanz erfahren. Der den meisten von uns sicher noch unbekannten Adipositis des Übergewichtigen und deren endokrine Folgen, chronische Inflammation, Autoimmunität, Graft versus Host und Host versus Graft werden thematisiert.

Diese Themen bilden den roten Faden, der sich durch die Kongresstage zieht, angereichert durch bezugnehmende Vorträge aus allen Teilbereichen der Pathologie. Dadurch wird deutlich werden, wie vielfältig und bedeutsam der Beitrag der modernen Pathologie zum gegenwärtigen Verständnis unseres Immunsystems im Krankheitskontext ist.

Wir hoffen, Sie zu dieser sicher spannenden Frühjahrstagung begrüßen zu können.

Prof. Dr. med. Peter Möller

Prof. Dr. med. Peter Möller
Tagungspräsident

Prof. Dr. med. Gustavo Baretton

Prof. Dr. med. Gustavo Baretton
Vorsitzender der DGP e. V.

Präsident DGFI

Grußwort des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Immunologie

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Unser Immunsystem – der Staat im Staate“ – diesem Kongressmotto schließt sich die Deutsche Gesellschaft für Immunologie gerne an und freut sich darauf, die 104. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie mitgestalten zu dürfen.

Die Pathologie bedient sich seit längerer Zeit immunologischer Methoden und in der Immunologie rückt die „Immunologie im Kontext“, d.h. Immunantworten im Gewebe, die exakte Lokalisation immunologischer Zellen bei physiologischen und pathologischen Immunantworten im Gewebe und die Interaktion von Immunzellen mit spezifischen Gewebe-ständigen Zellen immer mehr in den Vordergrund.

Eine Vielzahl klinisch-pathologischer Beispiele zeigt, dass Organpathologie und Immunpathologie nur im gemeinsamen Kontext zu verstehen sind und auch für uns Immunologen ist der Austausch mit klinisch und medizinisch-theoretisch arbeitenden Kollegen von größter Bedeutung.

Wir freuen uns deshalb sehr, dass die Deutsche Gesellschaft für Pathologie uns eingeladen hat, uns aktiv in die Programmgestaltung ihres diesjährigen Kongresses einzubringen. Insbesondere im Rahmen eines der Hauptthemen – „Immunpathologie: Autoimmunität, Immundefizienz, Immunonkologie, intratumorale Immunreaktion, basic science“ werden Sprecher aus der DGfI zu finden sein.

Ich freue mich auf den interdisziplinären Gedankenaustausch und auf die Gelegenheit, neue Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen. Ich wünsche allen Teilnehmern persönlich und im Namen der DGfI einen erfolgreichen Kongress.

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Prof. Dr. med. Thomas Kamradt
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Immunologie

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